Yoga

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Yoga-Übung

Yoga

Yoga kommt ursprünglich wie Ayurveda aus Indien. Es ist über 5000 Jahre alt und wurde vor ca. 2500 Jahren das erste Mal schriftlich festgehalten. Es ist eines der ältesten überlieferten Übungssysteme, wenn nicht sogar das Älteste.

Aber nicht nur in Indien wird Yoga praktiziert. Weltweit wird Yoga heute von tausenden von Menschen angewandt und es werden täglich mehr. Das kommt nicht von ungefähr, denn Yoga fördert nicht nur die Beweglichkeit, sondern verhilft auch zu einer tiefen Entspannung und zu mehr Lebensfreude.




Wofür ist Yoga gut?

Ziel des Yogas ist es, sich zu sammeln und in seine Mitte zu kommen. Es geht darum, ein Gleichgewicht zwischen Körper, Geist und Seele zu schaffen.

Atemübungen und das Wahrnehmen des Körpers, sind wichtige Elemente in der Ausübung des Yogas. Es gibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Yoga-Übungen, die auch Asanas genannt werden. Um in die Yoga-Praxis einzusteigen, ist es sinnvoll erst einmal einen Kurs zu belegen. Was kein Problem darstellt, da mittlerweile Yogakurse auch schon in vielen Fitnesszentren und an der Volkshochschule angeboten werden.

Diese Kurse kombinieren die verschiedenen Phasen, wie Asanas, Phasen der Tiefenentspannung, Atemübungen sowie Meditationsübungen. Ziel der Yoga-Praxis ist zunehmende Vitalität und Wohlbefinden. In der traditionellen Yoga-Lehre geht es darum, die Körperhaltung zu verbessern. Die Kombination von Bewegungsabläufen, Konzentration und Atemkontrolle erhöhen die Lebensenergie und damit das Wohlbefinden, was eine effektive Vorbeugung gegen alle möglichen Zivilisationskrankheiten darstellt

Es gibt verschiedene Yoga-Formen. Es läßt sich aber im Großen und Ganzen in zwei große Bereiche einteilen, zum einen das Yoga mit seinen Körperübungen und zum anderen das Meditations-Yoga. Am bekanntesten dürfte, zumindest in der westlichen Welt, das Hatha-Yoga sein.

Yoga unterscheidet sich wohltuend von vielen westlichen sportlichen Aktivitäten, wenn man es mal so betrachten will. Da es hier nicht darum geht, sich mit anderen zu messen, sondern es geht einzig und allein darum, die Übungen achtsam zu vollziehen, dass heißt, in die Asanas immer nur so weit hineinzugehen, wie es für den eigenen Körper angenehm ist. Wenngleich Yoga nicht auf die Entwicklung von Muskeln ausgerichtet ist, ist der Muskelaufbau doch eine angenehme Nebenerscheinung. Alle Übungen werden ruhig und langsam ausgeführt, es geht um die Streckung und Dehnung der Muskeln.

Kann ich Yoga auch praktizieren, wenn ich total unsportlich und steif bin?

Ja, und Yoga kann auch in jedem Alter praktiziert werden. Wichtig ist, dass Du immer nur so weit in eine Übung gehst, wie es für Dich persönlich angenehm ist. Wenn Du täglich eine halbe Stunde Yoga machst, wirst Du schnell gute Ergebnisse erzielen. Du wirst sehen, dass Deine Beweglichkeit und Deine Energie stetig steigen. Was nicht zuletzt daran liegt, dass Du lernst, Deinen Atem richtig einzusetzen. Auf Dauer gesehen, gelangst Du zu einer tieferen Atmung und kommst so in einen tiefen Entspannungszustand.

Du stärkst Deinen gesamten Organismus. Der Kreislauf und Stoffwechsel werden angeregt, und Gift- und Schlackenstoffe werden besser abtransportiert. Davon profitiert auch Dein Immunsystem. Außerdem wirkt Yoga förderlich auf die Verdauung und Deine Wirbelsäule wird beweglicher. Somit gehören Rückenprobleme auch bald der Vergangenheit an. Das ist auch der Grund, warum einige gesetzliche Krankenkassen in Deutschland die Kosten für Yoga-Kurse erstatten.

Durch die Erfolgserlebnisse und ein besseres Körpergefühl gestärkt, wirst Du Dich von ganz allein auf eine gesunde und ausgewogene Ernährung einstellen, die aus viel frischen Früchten, frischem Gemüse, Fisch- und Getreideprodukten besteht. Statt weißem Mehl, Vollkornmehl einsetzen und statt mit Zucker zu süßen, lieber Bio-Honig oder Ahornsirup verwenden. Bei einer gesunden Ernährung kannst Du als Ersatz für Süßigkeiten z. B. auf leckere Trockenfrüchte und Nüsse zurückgreifen.

Wie hast Du mit Yoga den meisten Erfolg?

  • Mache Deine Yogaübungen regelmäßig, am besten jeden Tag
  • Gehe langsam in die Yogaübungen hinein
  • Bleibe so lange es Dir angenehm ist in der jeweiligen Stellung
  • Gehe langsam aus der Übung wieder heraus. Je langsamer Du eine Übung machst, desto nachhaltiger ist die Wirkung
  • Gehe so weit, wie Du kannst, aber erzwinge nichts
  • Niemals vergleichen mit anderen
  • Konzentriere Dich vollkommen auf Deine Übungen und fühle in Deinen Körper hinein
  • Ruhe Dich zwischen den Übungen aus
  • Atme während der Übungen ruhig und regelmäßig
  • Bei jeder Armhebung Einatmen
  • Beim Hineingehen in eine Übung Ausatmen

Das nachfolgenden Video zeigt Dir eine einfach Übungsabfolge für den Einstieg. Täglich praktiziert, stärkst Du damit Deine gesamte Körpermuskulatur und Deine Beweglichkeit nimmt merklich zu. Rücken- und Nackenschmerzen gehören dann bald der Vergangenheit an.

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